Henning Mankell
Das Auge des Leoparden
Roman
384 Seiten
ISBN: 978-3-423-21073-7
Aus dem Schwedischen von Paul Berf
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Henning Mankell
Das Auge des Leoparden
Roman
»Mankell ist ein im besten Sinne spannender Roman gelungen, eine Beschreibung Afrikas ohne jede Romantisierung und Idealisierung. Selten ist menschliches Scheitern beeindruckender beschrieben worden als von Henning Mankell.« Walter Wuttke im Rheinischen Merkur
»Der weiße Mann arbeitet schnell und hart, aber Eile und Ungeduld sind in den Augen der Schwarzen ein Zeichen fehlender Intelligenz.« Eigentlich hatte der junge Mann nur eine kurze Reise nach Afrika machen wollen, aber dann war er neunzehn Jahre geblieben. In Lusaka übernimmt er die Hühnerfarm einer weißen Engländerin und verfolgt ehrgeizige Reformpläne: Er will neue Häuser für die Schwarzen bauen, ihnen höhere Löhne bezahlen und ihren Kindern eine Schule einrichten.
Er sorgt für die Witwe eines schwarzen Handwerkers und ihre vier Töchter, deren jüngste für ihn wie eine eigene Tochter ist. Doch bald mehren sich die Zeichen, daß sich die Zustände nicht so rasch in seinem Sinne ändern lassen. Seine weißen Nachbarn werden massakriert. Und der Mann, den er für seinen einzigen Freund hält, rät ihm, für immer wegzugehen ...
Leseprobe:
Der Tod ist in Afrika immer gegenwärtig«, sagt Werner Masterton. »Ich weiß nicht, woran es liegt. An der Hitze, an allem, was hier verwest, an den Afrikanern, bei denen die Wut gleich unter der dünnen Haut verborgen liegt. Es braucht hierzulande nicht viel, um eine Mensch ...
Pressestimmen:
Ein spannendes und kluges Buch. Neue Zürcher Zeitung Wer Mankell liest, kann nicht hoffen, ohne Tote davonzukommen. Wären seine Bücher ehrlicherweise als Suchtmittel akzeptiert, man müsste sie mit einer schwarz gerandeten Warnung versehen: Lesen könnte zu einer ...



