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Henning Mankell
Mittsommermord
Roman
608 Seiten
ISBN: 978-3-423-20520-7
Aus dem Schwedischen von Wolfgang Butt

Euro 10,95 [D] 11,30 [A]
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Henning Mankell

Mittsommermord

Roman

Man liest und liest, bis man Streichhölzer zur Unterstützung unter die eigenen müden Lider klemmt. Man weiß ja, in seinem einsamen Büro im Präsidium sitzt ein ruheloser Wallander noch lange nach Mitternacht über den Ermittlungsakten. Man muss solidarisch sein.

Aloys Behler, Die Zeit

Das raubt einem die Nacht. Das stärkt die Skepsis. Das ist starke (Kriminal)-Literatur.

Elmar Krekeler, Die Welt

Es kann passieren, dass man während des ›Mittsommermords‹ Frau, Mann, Kind, Büro, Hund, Katze, Vogel und sogar das Telefon vergisst.

Verena Auffermann, Süddeutsche Zeitung

Nennen wir es nicht einfach lesen, was sich da abspielt, nennen wir es absorbieren, einsaugen, darin aufgehen. Mankell liest man nicht, man trinkt ihn [...] Henning Mankell [ist] derzeit der Meister aller Klassen.

Dieter Heß, Bayerischer Rundfunk

Vergesst Schimanski! [...] Groß ist die Zahl der Leser (darunter auch geständige Literaturkritiker), die ganze Nächte oder Wochenenden mit Mankell verloren – bzw. gewonnen – haben.

Martin Ebel, Rheinischer Merkur

Einmal mehr ist Henning Mankell ein großer Wurf gelungen – es bleibt hoffentlich nicht das letzte Buch mit Wallander, diesem melancholischen Philosophen unter den fiktiven Polizisten.

NDR

Wer bei Schweden an hübsche rote Holzhäuser und die heile Welt von Astrid Lindgren denkt, liegt bei Mankell falsch. Bei ihm lauert hinter der Idylle das Grauen. Seine Bücher sind düstere Beschreibungen einer verrohten Gesellschaft, die an Einsamkeit und Egoismus krankt. Sprachlich anspruchsvoll, manchmal schmerzhaft nüchtern. Der beste Mankell-Krimi: ›Mittsommermord‹, dtv, 10,90 Euro.

Lenz, März 2008

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