Coverbild Kleine Feuer überall von Celeste Ng, ISBN-978-3-423-14723-1
neu

Kleine Feuer überall

Roman
Für alle, die eigene Wege gehen und überall kleine Feuer legen

Vom Außenanstrich der Häuser bis zum Alltag ihrer Bewohner: Alles in Shaker Heights, einem beschaulichen Vorort von Cleveland, ist passgenau durchgeplant. Keiner verkörpert diesen Geist mehr als Elena Richardson mit ihrer Familie wie aus dem Bilderbuch. Sie hat ein gutes Herz, deshalb nimmt sie die alleinerziehende Künstlerin Mia Warren als Mieterin auf und behandelt deren Tochter Pearl auch sofort, als wäre sie ihr eigenes Kind. Sie überlässt nichts dem Zufall, darum gräbt sie heimlich in Mias mysteriöser Vergangenheit. Woher nur kommt diese magische Anziehung, die das Mutter-Tochter-Gespann auf alle Richardsons ausübt? Über das Gewicht von Geheimnissen und den verheerenden Glauben, das bloße Befolgen von Regeln könne Katastrophen verhindern.

VERSANDKOSTENFREI BESTELLEN
11,90
Sofort lieferbar
Lieferung in 2-3 Werktagen
in den Warenkorb
Details
EUR 11,90 € [DE], EUR 12,30 € [A]
dtv Literatur
384 Seiten, ISBN 978-3-423-14723-1
Autorenporträt
Portrait des Autors Celeste Ng

Celeste Ng

Celeste Ng (sprich: Ing) wuchs auf in Pittsburgh, Pennsylvania und in Shaker Heights, Ohio. Ng studierte in Harvard und machte ihren Master an der University of Michigan.
Übersetzerporträt

Brigitte Jakobeit

Brigitte Jakobeit lebt in Hamburg und übersetzt seit 1990 englischsprachige Literatur für Erwachsene und Jugendliche, darunter die Autobiografien von Miles Davis und ...

Preise und Auszeichnungen

Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis
2018 - Übersetzungen aus dem Englischen
Autorenspecial
Special

Celeste Ng

»Celeste Ng - den Namen werde ich mir merken.« Angela Wittmann in ›Brigitte‹
Themenspecial
Special

dtv Familienromane

Familien auf der ganzen Welt: Was macht sie aus? Was lässt sie schwanken – und was hält sie zusammen? Im Kleinen ihrer einzigartigen Geschichten und im Großen des Weltgeschehens. Entdecken Sie Familienromane von herausragenden Autorinnen und Autoren – intelligent, einfühlsam, packend und meisterhaft erzählt.

Mediathek

stories! Quickie// "Kleine Feuer überall" von Celeste Ng// Annerose Beurich empfiehlt

Pressestimmen

Schauspielerin, Hörbuchsprecherin und Autorin Andrea Sawatzki, flair, Oktober 2019
»Ganz, ganz großartig...«
flow, Oktober 2018
»Spannend wie ein Krimi und toll geschrieben.«
Rainer Moritz, Deutschlandfunk Kultur, Lesart, August 2018
»Ein Roman wie ein Lehrstück für kreatives Schreiben.«
Christine Westermann, Frau tv, Juli 2018
»Wenn es sie tatsächlich gibt, die idealen Sommerbücher: ›Kleine Feuer überall‹ ist so eines.«
Der Standard, Juli 2018
»Schicksalhaft, abwechslungsreich, traumhaft.«
Doris Kraus, Die Presse am Sonntag, Juli 2018
»Unter den Romanen zum Thema Familie ragt Celeste Ngs ›Kleine Feuer überall‹ besonders heraus.«
n-tv.de, Juni 2018
»Themen wie Klassenunterschiede, Alltags-Rassismus und Familiendynamik in eine fesselnde Geschichte zu gießen, die nachhallt, ist das Erfolgsrezept von Celeste Ng.«
Sacha Verna, Brigitte Woman, Juni 2018
»In dem großartigen amerikanischen Roman ›Kleine Feuer überall‹ steht eine fast perfekte Familie vor den Trümmern ihres Hauses.«
DONNA, Juni 2018
»Die amerikanische Autorin Celeste Ng ist eine Meisterin darin, das bürgerliche Ideal literarisch zu dekonstruieren.«
freundin, Nr. 12/2018
»›Kleine Feuer überall‹ ist ein vielschichtiges, intensives Drama über zerbrochene Idyllen.«
Judith Liere, Stern, Mai 2018
»Ng seziert klug und empathisch die strengen Regeln und Moralvorstellungen hinter dem amerikanischen Traum.«
Roana Brogsitter, B5 aktuell, Neues vom Buchmarkt, Mai 2018
»Celeste Ng hat ein Faible für die verborgenen Seiten der Menschen, die unerforschten Tiefen ihrer Beziehungen zueinander.«
Süddeutsche Zeitung, April 2018
»Bei ihr geht die bürgerliche Behaglichkeit in Flammen auf.«
Sofia Glasl, Süddeutsche Zeitung, April 2018
»Inferno der Vorstadt: In ›Kleine Feuer überall‹ erzählt Celeste Ng das amerikanische Glücksversprechen als abgründiges Familiendrama.«
Wofgang Hauptmann, APA, April 2018
»Celeste Ng gelingt es, Dunkles in wunderschöner Prosa zu erzählen.«
Für Sie, April 2018
»Perfekt für sonnige Nachmittage und Leseabende - also eigentlich immer.«
Petra Kohse, Berliner Zeitung, April 2018
»Intime Kenntnis der Verhältnisse, tiefenscharfe Figurenzeichnung bis an die Ränder und eine raffinierte Dramaturgie - amerikanische Erzählkunst at its best!«
Peter Henning, spiegel.de, April 2018
»(…) erneut besticht die Autorin durch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen in die aufgewühlten oder zerrissenen Seelen ihrer Figuren.«
Ulrike Sárkány, NDR Kultur, April 2018
»Ein mit großem Herzblut geschriebener Roman, der viele große Fragen aufwirft, die hier nur am Beispiel einer US-amerikanischen Musterstadt illustriert werden.«
Angela Wittmann, Brigitte , April 2018
»Meisterin des Familien-Thrillers: Celeste Ng«
Katrin Sommer, Südthüringer Zeitung, August 2019
»Eine so umwerfende, ungewöhnliche Familiengeschichte findet sich selten in der modernen Literatur.«
BÜCHERmagazin, August-September 2019
»Ein kluger, spannender, entlarvender Roman.«
Stadt-Anzeiger Opfikon, Juni 2019
»Ihr Familien- und Gesellschaftsroman ist spannend wie ein Thriller und wirft Fragen zu unterschiedlichen Lebensformen, Rassismus, Mutter-Kind-Beziehung und Identitätsfindung in der Jugend auf.«
Sonntagsjournal der Bremervörder Zeitung, Februar 2019
»In ›Kleine Feuer überall‹ greift die Autorin Celeste Ng große Themen auf: Mutterliebe, Selbstverwirklichung, Rassismus und unterschiedliche Weltanschauungen - ein Roman, der fesselt und berührt.«
Birgitta Lamparth, Allgemeine Zeitung, Dezember 2018
»In Rückblenden leuchtet die 1980 in Hongkong geborene US-Amerikanerin Celeste Ng hinter den amerikanischen Traum - brillant geschrieben, vielschichtig und ungeheuer spannend.«
Grafenauer Anzeiger, Oktober 2018
»›Kleine Feuer überall‹ fesselt und berührt.«
Barbara Tumfart, bn Bibliotheksnachrichten, Oktober 2018
»Ng ist auch mit ihrem zweiten Roman ein großer literarischer Wurf gelungen.«
hannover live, Oktober 2018
»Nach den fast 400 Seiten fragt sich der Leser: Wie? Der Roman ist zu Ende? Tolles Buch.«
OÖ Nachrichten, August 2018
»Elegant und ohne den Leser zu erdrücken, greift Celeste Ng die ganz großen Themen auf: Mutterliebe, Selbstverwirklichung, Rassismus und unterschiedliche Weltanschauungen(...)«
Brigitta Lamparth, Darmstädter Echo, August 2018
»›Kleine Feuer überall‹ setzt auch im Kopf des Lesers einiges in Brand: Überall werden Lunten gelegt, die existenzielle Fragen berühren.«
Katharina Hirschmann, Wiener Zeitung, 28./29.07.2018
»Ein luftiges Buch, das zart an der Oberfläche eines scheinheiligen amerikanischen Bürgertums kratzt.«
Style, Juli 2018
»Ngs Zweitling erinnert in Ton und Tiefe an den jungen John Irving.«
Leut' und Leben, Sommer 2018
»Der sozialkritische Roman der internationalen Bestsellerautorin ist spannend erzählt und besticht durch seine makellose Eleganz.«
rmagazin, Juli 2018
»Celeste Ngs grandioser Roman berührt und stellt die richtigen Fragen zur richtigen Zeit.«
buch aktuell, Sommer 2018
»Ein eindringlicher Roman über das Gewicht von Geheimnissen und die Gefahr von Perfektion.«
Straubinger Tagblatt, Juni 2018
»Der Roman ist eine eindringliche Auseinandersetzung mit der Frage, was in den Augen einer Gesellschaft gute Kinder und gute Eltern ausmacht.«
Gustav Förster, Delmenhorster Kreisblatt, Juni 2018
»›Kleine Feuer überall‹ ist flüssig und spannend erzählt, lässt den Leser nicht los.«
Rainer Glas, lesenswert.de, Juni 2018
»Ein in sich geschlossener Roman, der zum Nachdenken, zum Diskutieren anregt. Was will man mehr!«
Gabi Lohre, Neue Westfälische, Juni 2018
»Unbedingt mehr von dieser Schriftstellerin, ich freue mich schon auf ihr nächstes Buch.«
Bernadette Conrad, St. Galler Tagblatt, Juni 2018
»Armut und Klasse, diese beinharten Realitäten spielen eine Hauptrolle im Spiel der Kräfte, das Celeste Ng hier eine faszinierend erzählte Geschichte bannt.«
Verena Geiger, Westdeutsche Allgemeine, 23. Mai 2018
»Das Buch ist ein virtuoser Gesellschaftsroman von suggestiver Kraft, ein Familien-Psychogramm, das Lügengebäude und Selbsttäuschungen hinter weißen Gartenzäunen zum Einsturz bringt.«
Alex Dengler, denglers-buchkritik.de, Mai 2018
»Die Beziehungen von Eltern zu ihren Kindern und von Kindern zu ihren Eltern thematisiert Celeste Ng in lebensnah skizzierten Szenen.«
Claudia Theurer, Hallo München, Mai 2018
»Komplexer und spannender geht es wirklich nicht.«
Martina Sulner, Hannoversche Allgemeine, Mai 2018
»Gelassen im Ton, doch mit hoher Intensität erzählt Ng, wie das Leben einer vermeintlichen Bilderbuchfamilie unwiederbringlich auseinanderfällt.«
SUPER Illu, Mai 2018
»Mitreißender Roman!«
Silke Schröder, hallo-buch.de, Mai 2018
»Celeste Ng erzählt ihre Geschichte in einer zurückgenommenen, aber atmosphärisch sehr dichten Weise und macht sie dadurch noch eindringlicher.«
Christine van der Kamp, Cuxhaven Kurier am Sonntag, Mai 2018
»Wieder einmal macht Celeste Ng sichtbar, dass es zwischenmenschlich kein Schwarz/Weiß gibt, sondern ganz viele Grautöne, und auch leuchtende Farben.«
Buch-Magazin, Mai 2018
»Der zweite unvergessliche Roman der Bestsellerautorin.«
Elvira M. Gordon-Pusch, Frankfurter Stadtkurier, 30.04.-06.05.2018
»Fabelhaft! Vor allem die kleinen Feuer auch zwischen den Zeilen. Lesen!«
Werner Krause, Kleine Zeitung, April 2018
»Ein Familiendrama mit Feinschliff.«
Stefanie Rufle, booksection.de, April 2018
»›Kleine Feuer überall‹ ist ein elegant erzählter, psychologisch tiefsinniger und zugleich bitterböser Roman (...).«
Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland, April 2018
»Die sozialpsychologisch ausgelotete, überaus packende Handlung hat Zeit und Ort, dabei birgt sie ein Weltproblem.«
Christel Engeland, General-Anzeiger, April 2018
»Der Roman besticht durch seine beeindruckende Vielschichtigkeit, die sich ganz allmählich und ohne jede Effekthascherei vor dem Leser entfaltet.«
Günter Keil, Straubinger Tagblatt, April 2018
»Es ist faszinierend zu erleben, was die versierte Erzählerin aus der antagonistischen Familienkonstellation entwickelt: viele kleine Feuer und ein großes Werk.«
Peter Henning, Schweiz am Wochenende, April 2018
»Hier ist eine Autorin zu bewundern, bei der jedes Wort sitzt. Grossartig!«
Johanna Popp, Oberbayerisches Volksblatt, April 2018
»Celeste Ng kennt sich aus mit den Themen, über die sie ihre Bücher schreibt.«
Annabelle, April 2018
»Hintersinnige Parabel auf das heutige Amerika.«
Giovanna Riolo, Freiburger Nachrichten, April 2018
»Celeste Ng schildert grandios, wie die vielen kleinen Feuer, die im Leben der beiden Familien gelegt werden, sich ausbreiten und letztendlich zu einem ›Flächenbrand‹ führen (...).«
Freiburger Nachrichten, April 2018
»Celeste Ng baut von Seite zu Seite fast unmerklich eine unheimliche Spannung auf, die zum feurigen Finale führt.«
Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland, April 2018
»Celeste Ng und das Dilemma nicht nur der US-amerikanischen Mittelschicht.«
buchjournal, April 2018
»Leichtfüßig, doch mit analytisch scharfer Beobachtungsgabe dringt Celeste Ng in das Seelenleben ihrer Protagonisten vor, ergründet Selbstbilder, Träume, Begrenztheiten.«
Schädelspalter, September 2018
»Das Buch kommt nicht mit einem Paukenschlag daher, sondern ist auf feine und leise Art dramatisch – und elegant geschrieben noch dazu.«
ettlingen.de, August 2018
»Ein eidrücklicher Roman, der dazu ermutigt, eigene Wege zu gehen.«
Lisa-Marie Röhling, Weser Kurier, 17. Mai 2018
»Ein Roman, der viel zu schnell zu Ende geht.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Der Roman beginnt mit der Katastrophe. Das Haus der Familie Richardson steht in Flammen. Es handelt sich um Brandstiftung, denn in jedem Schlafzimmer waren kleine Feuer gelegt worden. Die drei Geschwister Trip, Lexie und Moody verdächtigen ihre jüngste Schwester Izzy, die sich schon immer merkwürdig und aufmüpfig benommen hat und verschwunden ist. Sodann springt der Roman sechs Monate zurück in die Vergangenheit in das Jahr 1996 und erzählt, wie die mittellose Künstlerin Mia Warren mit ihrer Tochter Pearl in das Vorzeigestädtchen Shaker Heights gezogen ist, von den Richardsons eine günstige Wohnung erhielt und für sie als Haushaltshilfe arbeitete und wie ein befreundetes Ehepaar der Richardsons sich um die Adoption eines ausgesetzten chinesischen Babys bemühten. Shaker Heights ist ein künstlich angelegter Ort, in dem alles gesittet und geordnet zugeht. Die Bewohner sind angepasst und weichen nicht von der Norm ab. Diese Geradlinigkeit wird vorbildlich von Elena Richardson verkörpert, nur deren jüngste Tochter Izzy, das schwarze Schaf der Familie hat schon von Kleinauf gegen die Befolgung von Regeln rebelliert. Elena ist ein Mensch, der sich um andere kümmert und die ihren Wohlstand uneigennützig mit anderen teilt. Als Mia in die Idylle zieht, die als freie Künstlerin ein ganz anderer Typ Mensch ist, ist Izzy fasziniert von ihr. Elena kommt durch einen Zufall einem Geheimnis Mias auf die Schliche und beginnt in ihrer Eigenschaft als Journalistin zu recherchieren. Sie ahnt nicht, was sie mit dem Wühlen in deren Vergangenheit auslösen wird. "Kleine Feuer überall" blickt hinter die Fassade einer Vorstadtidylle. Der Roman handelt von mehreren Familien, die ganz unterschiedlich zusammengesetzt sind. Interessant sind dabei vor allem die Mutter-Kind- und insbesondere die Mutter-Tochter-Beziehungen. Hier werden Fragen aufgeworfen, was eine Familie und eine gute Mutter ausmachen, indem problematische oder gesellschaftlich umstrittene Aspekte wie Abtreibung, Leihmutterschaft, Adoption und Rassismus erörtert werden. Nachdem das Buch mit einem Paukenschlag beginnt, wird das Leben der Richardsons und die Entwicklung der Verbindung zu Mia und die Freundschaften der Richardson-Kinder zu Pearl erzählt, bis der Roman durch die Aufdeckung von Mias Geheimnis und eine umstrittene Adoption zunehmend an Dynamik gewinnt. Faszinierend ist auch die Weiterentwicklung der Charaktere, die alle individuell beschrieben sind, so dass trotz der Vielzahl der Figuren der Überblick nie verloren geht und jeder auf den Leser lebendig wirkt. "Kleine Feuer überall" ist ein sehr gut konstruiertes Drama, eine Geschichte über unterschiedliche Familien, über die Rolle der Frau und Mutterschaft, Erwachsenwerden, Rassismus im Alltag und die unbedingte Einhaltung der Norm, um den Traum einer perfekten Harmonie durchzusetzen. Besonders gut gefallen hat mir die Vielzahl der Charaktere, in die man eintaucht und die ganz und gar nicht schwarz-weiß gezeichnet sind. Unter ihnen gibt es kein eindeutiges Gut oder Böse, so dass die Handlung nicht abflacht oder vorhersehbar wäre und eine spannende Faszination entfacht.«
ANTWORTEN
»Um es vorweg zu nehmen, dieses Buch gehört zu den besten Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe. Celest Ng schreibt in kurzen, prägnanten Sätzen, mit solcher Wucht und Feingefühl, dass man völlig in dem Buch und seinen Figuren abtauchen kann. Leichter Humor und Gradlinigkeit machen dieses Buch zu einem Lesegenuss, man kann es nicht aus den Händen legen. Es brennt! In einer amerikanischen, gut durchdachten und reglementierten Vorstadt, in Cleveland/Ohio. Dort steht Elena Richardson, in ihrem Bademantel vor ihrem schicken angepassten Haus. Sie sieht zu, wie ihr Leben abbrennt. Die Feuerwehr tut ihr Möglichstes, das Haus der Richardsons, zu retten. Zum Glück ist keiner zu Schaden gekommen. Alle Familienmitglieder waren unterwegs, bis auf Mrs Richardson, die die Feuer entdeckt hatte. Die fast erwachsenen Kinder sitzen weit genug entfernt auf dem Auto der Tochter Lexie und beobachten das Spektakel. Nur eine Tochter fehlt. Izzy ist verschwunden und alle vermuten, dass das Mädchen die Feuer gelegt haben könnte. Wie es dazu kam, das erzählen die nächsten Seiten. Bevor es zu dem Brand kam, vermietete Mrs Richardson der alleinerziehenden Mia und ihrer Tochter Pearl eine kleine Wohnung in ihrem zweiten Haus und fühlt sich dabei wieder sehr gut. Sie liebt es, Anderen zu helfen. Mrs Richardson legt wert darauf, dass sie Gutes tut. Mia ist Künstlerin/Fotografin und schon immer mit ihrer Tochter im Land unterwegs. Jedesmal, wenn sie eine neue Idee für ihre Fotos hat, packt sie das Wenige zusammen, das sie besitzt und zieht weiter. Dieses mal soll es aber anders sein, sie will bleiben. Hier ist es genau richtig und die 15 jährige Pearl fühlt sich gleich integriert. Pearl freundet sich mit den vier Richardsonkindern an und verbringt sehr viel Zeit mit ihnen. Bis eine Freundin von Mrs Richardson ein chinesisches Baby adoptiert, läuft alles gut. Plötzlich werden ganz neue Blicke in die ach so ordentlichen Häuser möglich. Überall schwelen kleine Feuer, nichts ist so, wie man es von außen sehen kann... Interessant fand ich, dass die Autorin Unterschiede in der Ansprache der Protagonisten machte. So wird Mrs Richardson fast immer mit ihrem Nachnamen angesprochen, während die Jugendlichen und weniger gut betuchten Figuren nur mit ihrem Vornamen angeredet werden. Es gibt eine Menge Feinheiten zu entdecken, die dieses Buch für mich spannend machten.«
ANTWORTEN
Ihre Leserstimme wird nach Prüfung durch den dtv - ohne Angabe Ihrer E-Mail-Adresse - hier veröffentlicht. Im Text sind keine HTML-Formatierungen und URLs erlaubt.
Bitte die zwei gleichen Bilder auswählen:

Empfehlungen

Weitere Bücher des Autors