Coverbild Leuchtende Tage von Astrid Ruppert, ISBN-978-3-423-21842-9
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Leuchtende Tage

Roman
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Wie wird man die Frau, die man sein will?

In einer Sommernacht 1906 verlässt die eigenwillige Lisette Winter heimlich ihr Elternhaus: Ihre Liebe gehört dem Modezeichnen und dem Schneidergesellen Emile. Im Rheingau, fernab einer konservativen Gesellschaft, wollen sie selbstbestimmt leben. Schon bald ist das Paar bekannt für seine extravagante Reform-Mode. Doch dann bricht der Krieg aus und bringt neue Herausforderungen ... 100 Jahre später hat auch Lisettes Urenkelin das Gefühl, nicht in ihr Leben zu passen. Sie begibt sich auf Spurensuche in die Vergangenheit: So entfaltet sich für Maya nach und nach die bewegende Geschichte der Frauen ihrer Familie – und ihre eigene.

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dtv Allgemeine Belletristik
496 Seiten, ISBN 978-3-423-21842-9
Autorenporträt
Portrait des Autors Astrid Ruppert

Astrid Ruppert

Astrid Ruppert studierte Literaturwissenschaft und arbeitete mehrere Jahre als Producerin und Redakteurin für das Fernsehen, bis sie während einer unfreiwilligen ...
Themenspecial
Special

Was für Frauen!

Die Heldinnen in unseren Romanen stellen sich ganz unterschiedlichen Herausforderungen.
Entdecken Sie starke Geschichten für starke Frauen!

Veranstaltungen

Nieder-Ofleiden, 06.11.2020

Lesung mit Astrid Ruppert

Astrid Ruppert »Wilde Jahre«
Datum:
Freitag, 06.11.2020
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Martin Jantosca Catering | Halle 17
Zum Gänsholz 17

Abendbrot: ab 19 Uhr 
Eintritt: 12 Euro (nur Lesung), 18 Euro (mit Abendbrot)
Karten: im VVK in der Buchhandlung Ulrike Sowa, Tel. 06633 7271, BuchHomberg@gmail.com
Eine Veranstaltung der Buchhandlung Ulrike Sowa.

Nieder-Ofleiden, 07.11.2020

Lesung mit Astrid Ruppert

Astrid Ruppert »Wilde Jahre«
Datum:
Samstag, 07.11.2020
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Martin Jantosca Catering | Halle 17
Zum Gänsholz 17

Abendbrot: ab 19 Uhr 
Eintritt: 12 Euro (nur Lesung), 18 Euro (mit Abendbrot)
Karten: im VVK in der Buchhandlung Ulrike Sowa, Tel. 06633 7271, BuchHomberg@gmail.com
Eine Veranstaltung der Buchhandlung Ulrike Sowa.

Pressestimmen

TV für mich, 15.02.-28.02.2020
»Bewegender Auftakt einer Trilogie.«
Elfriede Bergold, Buchprofile/Medienprofile, Jg. 65/2020, Heft 1
»Mitreißend verfasst und sehr zu empfehlen.«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info, Dezember 2019
»Die Autorin ist ein Ausnahmetalent unter Deutschlands Schriftstellerinnen. Ihren Worten erliegt man ab dem ersten Satz.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»„Leuchtende Tage“ ist ein zauberhaftes Buch, das poetisch und packend die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die mutig ihrem Herzen und ihren Träumen folgt und sich nicht in das großbürgerliche Korsett ihrer Familie und ihrer Zeit an der Schwelle und zu Beginn des 20. Jahrhunderts einschnüren lässt. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe, dem Schneider Emile, entwirft und fertigt die junge Lisette Reformkleider, die Frauen mehr Bewegungsfreiheit gewähren. Ein steiniger Weg, der von Höhen und Tiefen geprägt ist, dem unkonventionellen Paar aber ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht – bis der Erste Weltkrieg ausbricht und seine Schatten auf das Glück der kleinen Familie wirft. Die Autorin Astrid Ruppert lässt faszinierende Bilder längst vergangener Zeiten lebendig werden und verwebt sie kunstvoll mit der Gegenwart, denn hundert Jahre später taucht Lisettes Urenkelin Maya in die bewegte und bewegende Lebensgeschichte ihrer Urgroßmutter ein. So unterschiedlich die Frauen auch sind, eint sie doch die Sehnsucht nach Veränderung und die Suche nach dem für sie richtigen Weg. „Leuchtende Tage“ ist der erste Band einer Trilogie, die über mehrere Generationen hinweg über die Frauen einer Familie, von Müttern und Töchtern erzählt – ein glänzender Auftakt, der große Vorfreude auf die Fortsetzung weckt.«
ANTWORTEN
»Es ist mein erstes Buch von Astrid Ruppert, und ich freue mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung ihrer Familien-Trilogie. Mit viel Herzblut erzählt sie die Geschichte von Müttern und Töchtern. Das Ganze spielt auch noch in meiner Lieblingsstadt Wiesbaden. Besonders Lisette ist mir während des Lesens sehr ans Herz gewachsen. Ihr Schreibstil ist sehr bildhaft, klar und mitreißend, ohne unnütze Schnörkel. Es geht hier um die Sehnsucht nach Freiheit, bedingungsloser Liebe und Selbstverwirklichung. Die damalige Zeit ist sehr gut wiedergegeben, besonders was uns Frauen betrifft. Die verschiedenen Zeitebenen von 1888 -2006 , hat sie wundervoll miteinander verwoben. Ihre Figuren wirken wie aus Fleisch und Blut, auch die einzelnen Charaktere hat sie gut herausgearbeitet, sodass man sich in jede einzelne Figur hineinversetzen konnte, und mit ihnen gelacht und geweint hat. Es hat riesigen Spaß gemacht, durch Wiesbaden zu wandeln, mit dem Besuch im legendären Café Maldaner oder die berühmten Ananastörtchen bei Kunder zu genießen. Beide Café gibt es heute noch…... Ich sah Lisette vor mir, und konnte ihren Traum nachfühlen, Mode zu entwerfen, was auch mein großer Traum war. Daher spürte ich auch ihre Enttäuschung, dass sie nicht den Beruf ergreifen durfte. Besonders ihre Mutter stellte sich quer, eine Tochter aus gutem Hause und berufstätig, eine Blamage. Ich konnte nur den Hut ziehen, als sie bei Nacht und Nebel aus ihrem Elternhaus floh, mit ihrem heimlichen Freund Emilie, einem Schneider. Im Bewusstsein, eine gesicherte Zukunft aufzugeben und demnächst in bescheidenen Verhältnissen zu leben. Emilie und Lisette passen so gut zusammen, sie sind Seelenverwandte, er lässt Lisette alle Freiheiten der Welt. Man konnte beide nur bewundern, wie sie gegen alle Widerstände ankämpfen, ihrer beider Sehnsucht nach Erfolg, Anerkennung und Freiheit. Man kann es sich ja vorstellen, wie die Eltern von Lisette reagiert haben, für sie ein Skandal ohnegleichen. Jedenfalls war es schön, Lisette und Emilie auf dem gemeinsamen Weg zu begleiten, ihnen über die Schulter zu schauen. Besonders Lisettes revolutionäre Modeentwürfe zu Reformkleidung mitzuerleben. Als sie endlich Boden gefasst haben, bricht der 1. Weltkrieg aus, und es scheint, mit dem grenzenlosen Glück ist es aus. Es war Maya, die Urenkelin, von Lisette die sich 2006 auf Spurensuche von ihr machte, mit ihr lernen wir auch ihre Mutter Paula und ihre Oma Charlotte kennen, Einzelgängerinnen, die sie die „Winterfrauen“ nennt. Auch Maya möchte sich selbst verwirklichen und sucht noch nach ihrem Weg. Eine Geschichte voller spannender Wendungen, mit taffen Frauen, lasst euch überraschen. Ich jedenfalls freue mich schon auf den 2. Teil „Wilde Jahre“ und bin gespannt, wie es mit den Winterfrauen weitergeht.«
ANTWORTEN
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